|
|
|
zurück
Im Reich der Dolomiten
Das Hochabteital liegt im Herzen der Dolomiten, das wegen seines Gesteins mitunter auch die „Bleichen Berge“ genannt wird. In den Bergtälern Gröden, Fassa-, Buchenstein und Gadertal leben die Nachkommen der rätoromanischen Bevölkerung. Ab dem zweiten Jahrtausend vor Christus wurden die Räter von den Römern immer weiter in die Berge hinaufgedrängt, so dass schon damals eine eigene Sprache und Kultur entstanden. Beides wird heute noch gepflegt.
Das ist auch der Grund dafür, dass in diesen Tälern jeder Ort drei Namen hat: den deutschen, den italienischen und den ladinischen. Das Gader- oder das Abteital, besser bekannt als Val Badia, ist das längste und nördlichste der ladinischen Täler. Das Herz des Gadertals schlägt in Corvara und Kolfuschg, welche im zweigeteilten Talschluss- und becken liegen.
Hier finden Aktivurlauben jede Menge Abwechslung, egal ob zum Wandern oder zum Mountainbiken. Ein bestens markiertes Wanderwegnetz eröffnet zahlreiche Wander- und Tourenmöglichkeiten für jedes Schritt-Tempo. Gemütliches Bergwandern ist hier ebenso angesagt wie anspruchsvolle Wanderungen zum Beispiel zu den Conturines Karsthöhlen auf 2800 m.
Flora und Fauna lassen sich bei einer naturkundlichen Wanderung in den beiden Naturparks Fanes-Sennes-Prags und Puez Geisler bestens entdecken. Typisch für das Gadertal sind die Hangsiedlungen, an denen Wohn- und Wirtschaftsgebäude auf engstem Raum zusammengebaut sind. Man nennt diese Weiler oder „Viles“ und findet sie hauptsächlich im Wengener Gebiet. Sie stammen wahrscheinlich aus dem Hochmittelalter und gelten als typische und schützenswerte ladinische Lebensform.
|
|
|
|