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Alta Badia und seine Naturparke
Durch die Naturparke werden einzelne Gebiete vor einer technisch-touristisch ausgerichteten Infrastruktur geschützt. Hier hat der Besucher die Möglichkeit sich durch engen Kontakt mit der Natur wahrhaft zu erholen.
An Alta Badia grenzen gleich zwei Naturparks und zwar der Naturpark Puez-Geisler und der Naturpark Fanes-Sennes-Prags.
Besonders der Naturpark Puez-Geisler ist geologisch gesehen höchst interessant. Hier kommen alle für die Dolomiten typischen Gesteinsschichten vor wie zum Beispiel Grödner Sandstein, Bellerophonschichten, Werfener Schichten, Muschelkalk, Sarldolomit, Buchensteiner Schichten, Wengener- und Cassianer Schichten, Schlerndolomit, Raibler Schichten, Dachsteindolomit sowie Jura- und Kreide-Gestein. Insgesamt umfasst dieser Naturpark eine Fläche von etwas mehr als 10.000 ha welche auf die Gemeinden Badia, Corvara, St. Martin in Thurn, Villnöss, St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein verteilt ist. Unter anderem gehören zum Naturpark die Gebirge der Geislergruppe, die Peitlerkofel-Gruppe, die Puezgruppe mit dem Sassongher und der Stevia mit dem Col da la Pieres.
Größer ist der Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Seine knapp 26.000 ha sind aufgeteilt auf die Gemeinden Badia, la Val, Prags, Toblach, Enneberg und Olang. Zunächst zeigt sich der Naturpark als eine fast unüberwindliche und schwer zugängliche Wand von steilen Gipfeln und Felswänden. Bei näherem Betrachten aber umgeben diese Gipfel gleichsam schützend ein ausgedehntes Gebiet von Almen und Hochebenen, die morphologisch und landschaftlich sehr verschieden voneinander sind. Bekannteste dieser Almen ist zweifelsohne die Fanes Alm.
Erwandern auch Sie dieses herrliche Gebiet der Naturparke in Alta Badia.
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